Über micH

Von der Rock-Schlagzeugerin zur „Parrot Pop Jazz“-Singer/Songwriterin 


Ich komme aus einem musikalischen Elternhaus: Mein Vater Udo Henrich war Singer/Songwriter und Gitarrist sowie Teil des in den 70er Jahren in Deutschland erfolgreichen Folk-Blues-Duos Henrich & Hochstetter. Nach der Trennung meiner Eltern wuchs ich bei meiner Mutter auf und begann erst relativ spät damit, Musik zu machen und eigene Songs zu schreiben. 


Meinen musikalischen Einstieg gab ich als Rock-Drummerin in Bands wie z.B. B.Bang Cider. Mit der EBM-Kapelle TILT! tourte ich ab 1993 deutschland- und europaweit. Für das TILT!-Album „I Put A Smell On You“ schrieb ich zusammen mit Zadoc aka Mario Sixtus (heute Journalist, Filmemacher und Grimme-Preisträger) Gesangsmelodien und Texte und trat erstmals auch als Lead-Sängerin auf.


In einem Nebenjob als Technikerin beim Montreux Jazz Festival, wo ich während der 1990er-Jahre jeden Sommer die Schlagzeuger:innen und Percussionist:innen der auftretenden Acts (Miles Davis, James Brown, Al Jarreau, B.B. King, Gilberto Gil, Herbie Hancock, Sting, Pat Metheny u.v.a.) betreute, entdeckte ich meine Leidenschaft für brasilianische Musik, Jazz und Weltmusik.
Ein Schlagzeugstudium am Drummers Institute in Düsseldorf, in dem ich thematisch tiefer in Musikstile aus aller Welt und deren Rhythmen eintauchte, untermauerte die neue musikalische Liebe. 


Eines Tages beschloss ich, die schützende Deckung meines Schlagzeugs zu verlassen, um euphorisch und voller Energie nach vorne ans Mikrofon zu stürmen.
 „New Orleans In The Rain“, mein Debüt-Song als Singer/Songwriterin, wurde 2006 von der Kritik hoch gelobt und bekam sogar Airplay in den USA. Vier Jahre und zwei CD-Alben später hatte ich den 1. Platz für das „Beste englischsprachige CD-Album des Jahres“ beim Deutschen Rock & Pop Preis in der Tasche und träumte schon von der ganz großen Karriere. 


Doch es kam anders: 


Auszug aus einem Artikel der „Rheinischen Post“ vom 24.04.2021:

Nachdem 2010 mein letztes Album ‚Little Green Frog‘ herauskam, war die Luft erstmal raus“ erzählt Bettina Henrich. Sie hatte alles auf eine Karte gesetzt, viel Geld in die Produktion ihrer beiden Alben gesteckt, musste sich um Auftritte und Marketing kümmern, und dann begann auch noch ihr Bandgefüge zu bröckeln. „Du musst viel Energie haben, wenn du dich vermarkten willst als Band“, sagt sie, „ und dann muss man ja auch von irgendwas leben. Die Selbstständigkeit ist anstrengend und kostet Zeit. Ich bin gelernte Veranstaltungskauffrau und habe irgendwann angefangen, mich wieder auf Bürojobs zu bewerben.“
Seit zehn Jahren hat sie keine Musik mehr veröffentlicht und zeitweise auch gar nicht mehr an eigenen Songs gearbeitet (…) Die Corona-Krise brachte ihr wie vielen eine Rückbesinnung auf das Wesentliche, „das, was uns ausmacht“. 

Das sind bei Henrich auch eigene Songs. 

Die „graue Phase“ habe ich inzwischen hinter mir gelassen:

Seit 2021 veröffentliche ich wieder eigene Titel. Meinen Musikstil nenne ich „Parrot Pop Jazz“ (Pop mit Einflüssen aus Jazz, Brazilian Music, Folk, Blues, Reggae & Soul).

Das „Bettina Henrich Trio“ habe ich in 2023 reaktiviert. Den Bass spielt wieder Ralf Wißdorf. Als neuer Gitarrist ist Gregor Wilmes dabei.

Für 2024 stehen Konzerte, Festival-Auftritte und der Release zweier Singles sowie einer EP auf dem Plan.

bleib auf dem 

laufenden! 

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Foto: Thomas Stelzmann